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SMARTE Ziele und ihre Anwendung im schulischen Alltag

 

         

Um diese Ziele, Leitideen und Leitbilder nicht nur zu verschriften sondern auch zu leben, haben wir (d.i. die Steuergruppe) „smarte“ Ziele entwickelt (und entwickeln sie weiter!) – Diese smarten Ziele sind auf Gesamtkonferenzen beschlossen und dementsprechend verbindlich für alle an der Schule tätigen Personen. Im Anschluss an die smarten Zielen steht deren Verwirklichung.

 

 

1.  Ziel: Schule als Lebensraum:

Unsere Schule ist ein Lebensraum, den die Schüler in vielfältiger Weise mitgestalten (Cafeteria, Sanitätsgruppe, Pausenradio, Schülerzeitung, SV-Arbeit, Schülerband, Busbegleitung Aufsichten, Musical …). Sie zeigen ihre Identifikation durch Ausgestaltung von Logo’s, T’shirt, Homepage, Fotoausstellungen …)

Verwirklicht – siehe hierzu Mindmap / Schulprogramm

 

2. Ziel: Formale Arbeitstechniken

In unserer Schule lernen Schüler bestimmte formale Arbeitstechniken kennen und werden im sorgfältigen und selbstständigen Umgang mit ihren Arbeitsmaterialien geschult; beispielsweise legen die Schüler Mappen nach vorgegebenen einheitlichen Kriterien an. Die Mappen werden halbjährlich kontrolliert.

Verwirklicht – siehe hierzu die Übersicht: „Qualität braucht einen Rahmen" / Schulprogramm

 

3. Ziel: Methodenkompetenz

Um die Lernkompetenz unserer Schüler langfristig und nachhaltig zu verbessern, wird ein Methodentraining eingeführt und gefestigt. Dies geschieht an besonderen Methodentagen, die 2–mal im Jahr für alle Klassenstufen stattfinden. Den Lehrern werden dazu in SCHILF-Veranstaltungen die nötigen Kompetenzen vermittelt.

Verwirklicht – siehe hierzu Fortbildung / Methodencoaching / Schulprogramm

 

4. Ziel: Berufsorientierung

Unsere Schüler erhalten einen fundierten Einblick in die Arbeits- und Berufswelt – sowohl theoretisch als auch praktisch. Dazu gibt es unterschiedliche Maßnahmen und Methoden (wie z.B. Hauptschulakademie, Schülerfirmen, Praxistage, Berufs- und Betriebserkundungen, BIZZ-Besuche, Berufsberatung, Jobbörse usw.) Diese berufsorientierende Entwicklung wird als ein Prozess verstanden, der mit Hilfe des Berufswahlpasses dokumentiert und regelmäßig evaluiert wird.

Verwirklicht – siehe grafische Darstellungen (Wirtschaftsportfolio) / Schulprogramm

 

5. Ziel: EDV - Unterricht

In unserer Schule verlässt kein Schüler die Schule ohne EDV-Kenntnisse.  Es existiert ein EDV-Curriculum – jahrgangsweise ab Klasse 3 bis Klasse 10, wonach alle Schüler von der 3. Klasse an eine grundsätzliche Ausbildung in der Arbeit am  dem Computer erhalten. Der Unterricht ist für die Klasse 3 bis 6 lehrgangsmäßig aufgebaut und integriert fachliche Inhalte und NT-Ziele. Dabei gehen die fachlichen Inhalte in die Fachzensur ein. Ab Klasse 7 arbeiten alle Schüler mit einem eigenen Notebook. Das Notebook ist selbstverständliches Werkzeug neben anderen Lehr- und Lernmitteln. In jedem Schuljahr werden die Kenntnisse und die erreichten Ziele durch ein Zertifikat bescheinigt. Am Ende der Schulzeit erhält  jeder Schülerin / jeder Schüler eine Bescheinigung über die erreichten Qualifikationen.

Verwirklicht – siehe hierzu grafische Darstellung / Schulprogramm

 

6. Ziel: Verhalten

In unserer Schule zeigen Schüler, Eltern sowie Lehrer, dass sie sich gegenseitig respektieren, indem sie entsprechend rücksichtsvoll, höflich und gewaltfrei miteinander umgehen. Grundlage hierfür ist ein Schulvertrag. Mit Unterzeichnung des Vertrages verpflichten sich alle Partner zur Einhaltung der Vereinbarungen für die Dauer des Schulbesuches an der Schule Am Gutspark.

Verwirklicht – siehe hierzu Schulvertrag / Schulprogramm

 

7. Ziel: Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern begleitet und unterstützt den Entwicklungs- und Lernprozess unserer Schüler. Verschiedene Aktionen (Elternbrief, Homepage, Schulelternrat, Jahresberichte, Elternsprechtage, Tag der offenen Tür, Schulfeste, Projekttage) gewährleisten die Transparenz unserer schulischen Arbeit. Elternsprechtage dienen den Eltern im Wesentlichen zur Kontaktaufnahme mit den Fachlehrern. Die Eltern verpflichten sich, sich ein Mal im Halbjahr bei dem Klassenlehrer über den Lern- und Entwicklungsstandes ihres Kindes in einem persönlichen Gespräch zu informieren.

Verwirklicht – siehe hierzu Konferenzbeschlüsse

 

8. Ziel: Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen

a) Teamarbeit:

Um unser Schulprogramm mit Leben zu erfüllen, ist eine engagierte Zusammenarbeit in unterschiedlichen Teams erforderlich. Die Arbeitsergebnisse werden schriftlich fixiert, zuverlässig umgesetzt und regelmäßig teambezogen ausgewertet und weiterentwickelt.

b) Vorbild:

Jede Lehrerin / jeder Lehrer versteht sich als Vorbild für alle Schüler an dieser Schule. Mit konsequentem Handeln sorgt sie/er für Verlässlichkeit in der Erziehung.

 

9.      Ziel: Mobilität 

 

Bis zum Verlassen der Grundschule nach Klasse 4 sollen alle Schülerinnen und Schüler die Radfahrprüfung der Polizei mit Erfolg abschließen, sodass die Voraussetzung für eine sichere und regelkonforme Teilnahme am Straßenverkehr geschaffen werden kann. Das Angebot, den Mofaführerschein zu erwerben, bleibt bestehen.

Die Schule fördert in ihrer Eigenschaft als Mofastützpunktschule den Erwerb dieses Führerscheins.

Die Teilnahme am Projekt „fit4future“ und die damit einhergehende erhöhte Bewegungszeit und Ernährungsberatung soll die Schüler und Schülerinnen insgesamt mobiler machen.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2009-2010 soll den Schülern und Schülerinnen der Grundschule ein Bustraining angeboten werden. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Schulanfängern.

 

10.    Ziel: Sport

                       

1. In unserer Schule nehmen alle Drittklässler ein ganzes Schuljahr am Schwimmunterricht teil. Ab Klasse 4 wird der Schwimmunterricht jahrgangsweise regelmäßig fortgeführt. Kein Schüler verlässt unsere Schule ohne Schwimmabzeichen „Bronze“.

 

2. Um die gesunde körperliche Entwicklung unserer Schüler langfristig und nachhaltig zu verbessern, wird ein bewegungsintensiver, viele Sportbereiche umfassender Sportunterricht durchgeführt. Dies geschieht Jahreszeiten angemessen, um den Schülern Möglichkeiten lebenslangen Sporttreibens nahe zu bringen.

 

3. Bis zum Ende des Schuljahres 2009-2010 soll die Quote der Absolventen des Sportabzeichen auf mindestens 50 % gesteigert werden.

 

4. Bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2009-2010 bewegen sich alle Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klasse 6 mindestens 20 Minuten am Tag unter Anleitung einer Lehrkraft. Dies findet im Rahmen einer täglichen Bewegungszeit statt.

 

5. Bis zum Ende des Schuljahres 2009-2010 sollen mindestens zwei Schulmannschaften etabliert werden (Mädchen/Jungen), die wenigstens an einer externen Sportveranstaltung pro Halbjahr teilnehmen.

 

11.                 Ziel: Umwelterziehung 

 

In unserer Schule lernt jeder Schüler/jede Schülerin die Umwelt als Mitwelt kennen und begreift, dass selbstverantwortliches Handeln zum Schutz und zur Erhaltung der Natur unabdingbar ist.

 

An Hand eines Handlungskonzeptes („Lebensraum Wasser“) werden die Hauptschüler und –schülerinnen in den nächsten zwei Jahren im Rahmen eines Biologieprojektes Gewässergüteuntersuchungen an der Fuhse durchführen. Sie sollen dabei den aktuellen Gewässerzustand feststellen, dokumentieren und mögliche Verbesserungsvorschläge an einem Gewässerabschnitt der Fuhse bei Flachstöckheim erarbeiten Ihre Ergebnisse sollen sie der Öffentlichkeit mitteilen und mit ihren Möglichkeiten praktisch umsetzen. Bei der Durchführung der Aufgabe werden  sie von kompetenten außerschulischen Partnern (RUZ Nationalpark Harz, NABU-Ortsverband Salzgitter) begleitet.

 

Im Rahmen eines Handlungskonzeptes („Lebensraum Wald“) wird jeder Grundschüler / jede Grundschülerin pro Schuljahr mindestens eine curricular abgestimmte waldpädagogische Aktivität durchführen.

Alle wesentlichen Teilbereiche des Lebensraumes Wald werden während der Grundschulzeit nachhaltig erarbeitet. Auf Informationsabenden und Elternabenden informieren die Schüler und Schülerinnen regelmäßig über die durchgeführten Projekte. Bei den Aktivitäten werden sie von kompetenten außerschulischen Partnern (RUZ Nationalpark Harz) begleitet.

 

In Anlehnung an das NESSI-Projekt werden Energiesparmaßnahmen (Licht, Heizung, Wasser, Lüftung) und Maßnahmen der Mülltrennung für alle Klassen und in der Schule durchgeführt. Mit dem Schulträger wird abgesprochen, dass diese Maßnahmen auch außerhalb der Schule aufgegriffen werden. Entsprechende Unterrichte werden verstärkt auf diese Maßnahmen hinweisen - Lernposter und -darstellungen werden in den Klassen ausgehängt; in den Klassen werden verantwortliche Schüler und Schülerinnen, im Kollegium wird ein Umweltlehrer benannt, der die Einhaltung der Sparmaßnahmen sicherstellt. An Projekttagen gibt es immer mindestens eine Projektgruppe, die sich mit dem Thema Energieeinsparung beschäftigt – über den Erfolg der Sparmaßnahmen wird die Schulöffentlichkeit regelmäßig informiert.

 

Diese Handlungskonzepte sind angelehnt an die Kriterien der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

12.    Ziel: Erweiterung des Berufsfindungsprozesses – Innovationsprojekt Technik

 

                   In der Schule Am Gutspark soll jede Schülerin und jeder Schüler verstärkte Einweisung in die Technik erhalten und ein gewisses Technikverständnis entwickeln.

 

                     1. In Zusammenarbeit mit der Projektregion Braunschweig und den fünf großen Industriebetrieben werden Techniktage von einem regionalen Projektbüro (BONA_SZ - "Berufsorientierung und Nachwuchssicherung für gewerblich-technische und naturwissenschaftliche Berufe unter veränderten demografischen Bedingungen".) organisiert und angeboten, an denen alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen teilnehmen. Anhand von Feldversuchen werden ihnen wissenschaftlich-technische Erkenntnisse nahe gebracht.

                     2. Als ein weiterer Kurs der Hauptschulakademie wird eine Schüler-Kfz-Werkstatt eingerichtet, die durch Lehrer, einen Kfz-Meister und Eltern gemeinsam mit interessierten Schülern betreut wird. In diesem Rahmen ist die Anschaffung eines gebrauchten Kleinbusses geplant, um am konkreten Gegenstand zu arbeiten.

 

                     3. Mittelfristig werden durch Elternbeteiligung und Kooperationen mit weiteren externen Partnern die komplette Kalkulations-, Beschaffungs- Produktions-, und Rechnungsschritte, angelehnt an den Wirtschaftsunterricht, von den SchülerInnen erarbeitet und dokumentiert werden. Betriebliche Simulationen könnten folgen, um mithilfe einer Schüler-Kfz-Werkstatt das Kennenlernen mehrerer Berufsbilder und Arbeitsabläufe neben denen des Kfz-Mechatronikers zu ermöglichen.

 

13. Ziel: Erweiterung des Berufsfindungsprozesses – Innovationsprojekt Technik

 

                   In der Schule Am Gutspark soll jede Schülerin und jeder Schüler verstärkte Einweisung in die Technik erhalten und ein gewisses Technikverständnis entwickeln.

 

                     1. In Zusammenarbeit mit der Projektregion Braunschweig und den fünf großen Industriebetrieben werden Techniktage von einem regionalen Projektbüro (BONA_SZ - "Berufsorientierung und Nachwuchssicherung für gewerblich-technische und naturwissenschaftliche Berufe unter veränderten demografischen Bedingungen".) organisiert und angeboten, an denen alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen teilnehmen. Anhand von Feldversuchen werden ihnen wissenschaftlich-technische Erkenntnisse nahe gebracht.

                     2. Als ein weiterer Kurs der Hauptschulakademie wird eine Schüler-Kfz-Werkstatt eingerichtet, die durch Lehrer, einen Kfz-Meister und Eltern gemeinsam mit interessierten Schülern betreut wird. In diesem Rahmen ist die Anschaffung eines gebrauchten Kleinbusses geplant, um am konkreten Gegenstand zu arbeiten.

 

                     3. Mittelfristig werden durch Elternbeteiligung und Kooperationen mit weiteren externen Partnern die komplette Kalkulations-, Beschaffungs- Produktions-, und Rechnungsschritte, angelehnt an den Wirtschaftsunterricht, von den SchülerInnen erarbeitet und dokumentiert werden. Betriebliche Simulationen könnten folgen, um mithilfe einer Schüler-Kfz-Werkstatt das Kennenlernen mehrerer Berufsbilder und Arbeitsabläufe neben denen des Kfz-Mechatronikers zu ermöglichen.  

 

 

 

(Die Gutsparklinge führen zum Schulprogramm)