Aus dem Konzept der Schulsozialarbeit (SSA) an der
Schule Am Gutspark
Zur Umsetzung des gesamten Konzepts fehlen uns leider Sozialarbeitsstunden.
Unsere Sozialarbeiterin, Frau Valeska Adam, ist vor allem für den Schwerpunkt Berufsvorbereitung eingestellt. Trotzdem möchten wir Ihnen das ganze Konzept vorstellen:
Berufsvorbereitung
Freizeitgestaltung/- Betreuung
Beratung
Prävention
Zusammenarbeit mit internen- und externen
Gremien
1. Freizeitgestaltung/ -Betreuung
Einer der inhaltlichen Schwerpunkte der Schulsozialarbeit (SSA) ergibt sich im Bereich der Freizeitgestaltung/ -Betreuung. Hier wird die Förderung und die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für ein gesellschaftsfähiges Zusammenleben der Kinder und Jugendlichen notwendig sind, angestrebt. Dazu gehören außerdem:
Kennen lernen und Selbstentwicklung im gesamten sozialen, sportlichen und Kreativitätsfördernden Bereich;
Einbeziehen und konkrete Auseinandersetzung mit der realen Umwelt;
Erlernen von Emotionalität und Gruppenverhalten;
Übernahme von Mitverantwortung, Selbstbestimmung und Mitbestimmung;
Erlernen von Freizeit, Feier, Spiel und Sport
Die Ziele in diesem Bereich sollen in Form von Arbeitsgemeinschaften, Projekten sowie anderen offenen und möglichst niedrigschwelligen Angeboten umgesetzt werden.
Arbeitsgemeinschaften und Projekte
Neue Interessen entdecken und erfahren.
Grundtechniken erlernen.
Interessengemeinschaften bilden, in denen eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten erkannt, erlernt und weiterentwickelt werden können.
Offene Angebote
In den Arbeitsgemeinschaften gewonnenen Fähigkeiten sowie Entdecken neuer Interessen.
Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern sowie Schülern und Schülern
Möglichkeiten zur Entspannung, Erholung, Bewegung, Spiel.
Bildung von Interessen und Freundesgruppen, alters- und klassenübergreifend.
Organisation
Aufgabe der SSA ist es, Situationen zu schaffen, in denen die o.g. Ziele und Bereiche verwirklicht werden können, wie:
Entwicklung von Konzepten zum Freizeitbereich sowie deren Verwirklichung, Überprüfung und Auswertung.
Inhaltliche und organisatorische Planung der Arbeitsgemeinschaften sowie der offenen Angebote.
Förderung und Unterstützung der Schülerinitiativen im Freizeitbereich.
2. Beratung
Die Notwendigkeit der Beratung ergibt sich aus der Tatsache, dass die Schüler mit Problemen verschiedenster Art konfrontiert werden oder ihre Persönlichkeit, Sozilisation oder soziales Umfeld zu Problemen in den unterschiedlichsten Bereichen führen. Durch die überwiegend in Einzelgesprächen durchgeführte Beratung soll mit den Schüler das Problem reflektiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. Beratungsbereiche können dabei sein:
• persönliche, familiäre Probleme (Eltern, Geschwister, Freunde);
• schulische Probleme (Lehrer, Mitschüler, „Mobbing", Schulleistung);
• gesundheitliche Probleme (Krankheiten, Sucht, Gewicht);
• berufliche Zukunft (Berufswahl, Bewerbung, Ausbildungsplatz,
Weiterführende Schulen).
3. Ziel der Beratung:
Förderung der psychischen und emotionalen Stabilität
Entwicklung von Konfliktfähigkeit, sozialer Integration und Lernfähigkeit
Beratung der Eltern zu Fragen der Erziehung und Entwicklung in den verschiedenen Lebensschabschnitten ihrer Kinder
Einbindung der Eltern in den therapeutischen Prozess, welcher der persönlichen Entwicklung ihrer Kinder dient
Hausbesuche
Elternabende
Einzelkontakte
Beratung der LehrerInnen zum Verhalten von Problemschülern
Mitwirkung an Organisationsstrukturen, um Konfliktsituationen im sozialen Feld der Schule erkennen, vorbeugen und verhindern zu können.
3. Prävention
Die SSA soll in ihren Maßnahmen Themen der Prävention einbeziehen bzw. gesonderte Maßnahmen entwickeln und durchführen. Im speziellen sollen die Bereiche Sucht- und Gewaltprävention sowie Ausländerfeindlichkeit und Sexualaufklärung behandelt werden.
Die Maßnahmen können getrennt oder auch in den Unterricht eingebaut sein. Eine gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräften zu diesem Thema ist daher grundlegend.
4. Berufsvorbereitung
In Kooperation mit den Lehrkräften sollen Pläne und Projekte erarbeitet werden, die zum Ziel haben die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Berufsfindung/Berufswahl sowie Aufbau von (arbeitsweltspezifischen) Kompetenzen (Bewerbung, Motivation, Selbstsicherheit, Eigenständigkeit usw.).
5. Zusammenarbeit mit internen- und externen Gremien
Lehrerkonferenz/Schulkonferenz
Die Schulsozialpädagogin sollte, ihren Aufgabenbereich betreffend voll stimmberechtigt und gleichwertig mit allen anderen Mitgliedern der Lehrerkonferenz sein.
Klassenkonferenz
An der Klassenkonferenz sollte die Sozialpädagogin immer dann teilnehmen, wenn dort Themenbereiche angesprochen werden, die ihre direkte Arbeit betreffen.
Eltern- und Schülervertretung
Die Eltern- und Schülervertretung laden die Sozialpädagogin bei Bedarf ein, sodass diese Ihnen in sozialpädagogischen Fragen zur Verfügung steht und/oder Ihre Anliegen an die entsprechenden Stellen weitergibt und vermittelt.
Externe Kontakte
Es ist unbedingt erforderlich, dass Umfeld der Schule zu kennen und Kontakte zu den umliegenden und Einflussnehmenden Institutionen zu halten.
Die Integration der Schule sowie deren Schüler, soll durch ein sozialpolitisches Engagement unterstützt werden. Folgende Kontakte sind notwendig bzw. können sich entwickeln:
Kirchen aller Konfessionen,
Träger der Wohlfahrtsverbände,
Jugendämter
Beratungsstellten (Erziehung, Gewalt, Sucht)
Weitere Einrichtungen bzw. Gremien der Stadt Salzgitter (Prävention, Gleichstellung)
Betriebe/Firmen
Die regionale Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen anderer Schulen soll durch den Erfahrungsaustausch und die Entwicklung/Bearbeitung von neuen Themen, die Fortentwicklung der Schulsozialarbeit an der GHS Am Gutspark sichern sowie zu einer guten Kooperation der einzelnen Stellen führen.
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